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GLOSSAR

Assoziierte Unternehmen
Unternehmen, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird (Beteiligungshöhe zwischen 20 und 50 Prozent).

at equity
Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen mit deren anteiligem Eigenkapital und deren anteiligem Jahresergebnis.

BAG
Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e. V.

Beitragsorientierter Versorgungsplan
Plan für die Erbringung von Leistungen nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, bei dem das Unternehmen festgelegte Beiträge an einen eigenständigen Träger entrichtet und selbst weder rechtlich noch faktisch zur Zahlung darüber hinausgehender Beträge verpflichtet ist.

CAPM
(Capital Asset Pricing Model) Kapitalmarktorientiertes Modell zur Berechnung der Kapitalkosten eines Unternehmens.

Cash Flow   
In der Bilanzanalyse verwendete Kennzahl zur Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens. Der Cash Flow bezeichnet die Veränderung der liquiden Mittel aus der operativen Tätigkeit und anderen Quellen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Cash Flow Hedge

Absicherung gegen das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinssatzänderungen.

Cash-Management-System

Computergestütztes System zur optimalen Steuerung der Finanzmittel im Konzern unter den Aspekten Liquidität und Rentabilität.

Corporate Governance
Bezeichnung für verantwortliche und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle.

DBO
(Defined Benefit Obligation) Verpflichtungsbetrag des Unternehmens aus einem leistungs-orientierten Pensionsplan.

Derivative Finanzinstrumente
Finanzprodukte, deren Bewertung sich von der Preisentwicklung des zugrunde liegenden Basisinstrumentes ableitet.

Dienstzeitaufwand
Anstieg des Barwertes einer leistungsorientierten Pensionsverpflichtung, der auf die von den Arbeitnehmern erbrachte Arbeitsleistung der Berichtsperiode entfällt.

Dividendenrendite
Verzinsung des in Aktien investierten Kapitals; ergibt sich aus der Dividende im Verhältnis zum Börsenkurs zu einem bestimmten Stichtag.

DVA
(DOUGLAS Value Added) DVA ist ein auf dem EVA®-Konzept (-> EVA®) basierendes System der Unternehmenssteuerung, das speziell für die DOUGLAS-Gruppe angepasst. wurde.

EBIT

(Earnings before Interest and Taxes) Ordentliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

EBIT-Marge
EBIT im Verhältnis zum Umsatz.

EBITDA
(Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) Ordentliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Firmenwertabschreibungen.

EBITDA-Marge
EBITDA im Verhältnis zum Umsatz

EBT
(Earnings before Taxes) Ordentliches Ergebnis vor Steuern.

EBT-Marge
EBT im Verhältnis zum Umsatz.

Endorsementverfahren
Wenn das IASB einen Rechnungslegungsstandard verabschiedet hat, wird er von der EU in einem formellen Anerkennungsverfahren unterzogen. Standards, die in diesem Verfahren von der EU-Kommission anerkannt werden, können auf Grundlage der EU-Verordnung von den nach IFRS bilanzierenden Unternehmen angewendet werden.

Euro-Raum
Der Teil der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die den Euro als Währung eingeführt haben. Der Euro-Raum umfasste im Berichtszeitraum 13 Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien und Spanien.

EVA®
(Economic Value Added) EVA® ist ein von der Unternehmensberatung Stern Stewart und Co. entwickeltes Konzept der wertorientierten Unternehmenssteuerung.

Fair Value
Betrag, zu dem sachverständige, vertragswillige und voneinander unabhängige Parteien einen Vermögenswert tauschen würden.

Finanzierungsleasing
Leasingverhältnis, bei dem die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an einem Vermögenswert verbunden sind, auf den Nutzer des Vermögenswertes übertragen werden, unabhängig von der tatsächlichen Übertragung des rechtlichen Eigentums.

Free Float
Prozentualer Teil des Aktienkapitals, der sich nicht in festen Händen befindet und somit frei gehandelt werden kann (Streubesitz)

Freier Cash Flow
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Cash Flow aus der Investitionstätigkeit. Der freie Cash Flow steht den Eigenkapitalgebern zur Ausschüttung (Dividenden) und den Fremdkapitalgebern zur Zins-zahlung und Tilgung der Kredite zur Verfügung.

Funktionale Währung
Währung des wirtschaftlichen Umfelds, in dem ein Unternehmen überwiegend tätig ist.

Geschäfts- oder Firmenwert/Goodwill
Positiver Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Reinvermögen (Vermögensgegenstände abzüglich Schulden) eines Unternehmens.

HDE
Hauptverband des Deutschen Einzelhandels.

Hedge-Accounting
Bilanzielle Behandlung der Abbildung von Sicherungsgeschäften.

IFRIC
(International Financial Reporting Interpretations Committee – vormals SIC) Interpretationen zu konkreten Auslegungsfragen einzelner IFRS.

IFRS/IAS
(International Financial Reporting Standards- vormals IAS) Von einem internationalen Gremium (International Accounting Standards Committee) herausgegebene Rechnungs-egungsstandards mit dem Ziel, eine transparente und weltweit vergleichbare Rechnungslegung zu schaffen.

Impairment
Wertminderung, die vorgenommen wird, sobald der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag, also den höheren Wert, der sich entweder aus der Veräußerung des Vermögenswertes oder aus dessen fortgeführter Nutzung ergibt, überschreitet.

Kapitalflussrechnung
Betrachtung der Liquiditätsentwicklung eines Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der Mittelherkunfts- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.

Konsolidierung
Aggregation der Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen zum Konzernabschluss.

Marktkapitalisierung
Marktpreis eines börsennotierten Unternehmens; ergibt sich durch Multiplikation des aktuellen Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien.

MDAX
Aktienindex; umfasst die 50 hinsichtlich Börsenumsatz und Marktkapitalisierung größten deutschen und ausländischen börsennotierten Unternehmen unterhalb des DAX.

Nettoveräußerungswert

Im normalen Geschäftsvorgang erzielbarer Verkaufserlös abzüglich der geschätzten noch anfallenden Fertigungs- und Marketingkosten.

OECD
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Operatingleasing
Anmietung von Objekten, wobei die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Mietobjekt verbunden sind, auf Seiten des Vermieters verbleiben.

Planvermögen
Vermögen, das durch langfristig angelegte Fonds oder qualifizierte Versicherungspolicen zur Erfüllung von Leistungen an Arbeitnehmer gehalten wird.

Rumpfgeschäftsjahr (RGJ)
Berichtsperiode, die weniger als zwölf Monate umfasst.

Sale-and-Lease-Back-Transaktion
Verkauf eines Objektes mit gleichzeitiger vertraglicher Weiternutzung des Objektes durch den Verkäufer.

Temporäre Differenzen

Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes und dessen Steuerwert.

Vergleichbare Umsatzentwicklung
Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche; vergleicht nur die Umsätze der im Berichts- und im Vergleichszeitraum bestehenden Filialen. Filialen, die im Berichtszeitraum eine Flächenveränderung von 20 Prozent oder mehr erfahren haben, werden nicht berücksichtigt.

Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste
Auswirkungen von Änderungen versicherungsmathematischer Parameter im Rahmen der Berechnung von Pensionsverpflichtungen.

Wertschöpfung
Wertzuwachs, der durch den Prozess der betrieblichen Leistungserstellung – über die von außen bezogenen Vorleistungen hinaus – im Unternehmen erzielt wird.

Zahlungsmittelgenerierende Einheit
Kleinste Einheit von Vermögenswerten, die in einem Unternehmen Mittelzuflüsse erzeugt, die weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind.

Zur-Veräußerung-verfügbare Wertpapiere
Wertpapiere, die weder zu Handelszwecken, also zur kurzfristigen Gewinnerzielung, noch bis zu einer bestimmten Endfälligkeit gehalten werden.

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