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Lagebericht

Finanz- und Vermögenslage

Kapitalflussrechnung
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich im Geschäftsjahr 2005/06 von 164,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 151,1 Millionen Euro. Hauptursache hierfür war der wachstumsbedingte Zuwachs des Vorratsvermögens.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit stieg von 140,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 168,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2005/06. Hier wirkten sich vor allem höhere Investitionen in das Filialnetz aus. Somit ergibt sich ein Freier Cash Flow von -17,1 Millionen Euro nach 24,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug 35,2 Millionen Euro im Vorjahr und 12,4 Millionen Euro im Berichtsjahr. In beiden Geschäftsjahren überstiegen die Neukreditaufnahmen die Dividenden- und Tilgungszahlungen.

Die dargestellten Zahlungsmittelfl üsse führten zu einer zahlungswirksamen Verringerung des Finanzmittelbestandes von 4,8 Millionen Euro (Vorjahr: 60,5 Millionen Euro). Die fl üssigen Mittel per 30. September 2006 haben sich demzufolge gegenüber dem Vorjahresstichtag von 231,0 Millionen Euro auf 226,2 Millionen Euro verringert.

Die ausführliche Kapitalflussrechnung des DOUGLAS-Konzerns befi ndet sich auf der Seite 99 dieses Geschäftsberichtes.

Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des DOUGLAS-Konzerns erhöhte sich zum Bilanzstichtag 30. September 2006 um 12,5 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Dies resultierte vor allem aus den Unternehmenserwerben im Geschäftsjahr 2005/06, aber auch aus der weiterhin expansiven Strategie fast aller Geschäftsbereiche.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im Geschäftsjahr 2005/06 um 96,3 Millionen Euro auf 637,0 Millionen Euro. Neben den deutlich über den Abschreibungen liegenden Investitionen und den Zugängen durch die Akquisitionen der Douglas-Gesellschaften Spanien und Portugal sowie Gondrom wirkte sich auch die Aktivierung von Geschäfts- und Firmenwerten in Höhe von 48,3 Millionen Euro aus. Per 30. September 2006 beträgt der Anteil an der Bilanzsumme 40,1 Prozent (Vorjahresstichtag 38,2 Prozent).

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 79,8 Millionen Euro auf 953,0 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 9,1 Prozent. Das Vorratsvermögen stieg um 64,5 Millionen Euro auf 544,7 Millionen Euro (+13,4 Prozent). Der Anteil des Vorratsvermögens an der Bilanzsumme liegt bei 34,3 Prozent nach 34,0 Prozent im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 10,2 Millionen Euro auf 49,9 Millionen Euro. Ursächlich dafür ist neben der weiter steigenden Akzeptanz elektronischer Zahlungsmittel die Ausweitung des Rechnungsgeschäfts mit Geschäftskunden im  Buchbereich. Der Anstieg der finanziellen Vermögenswerte resultierte überwiegend aus gestiegenen Forderungen aus Rückvergütungen gegenüber Lieferanten.

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 587,7 Millionen Euro nach 537,8 Millionen Euro zum 30. September 2005. Die Eigenkapitalquote der DOUGLAS-Gruppe beläuft sich auf 37,0 Prozent nach 38,0 Prozent zum Vorjahresstichtag. Das Eigenkapital deckt die langfristigen Vermögenswerte zu 92,3 Prozent (30. September 2005: 99,5 Prozent). Die langfristigen Passiva (Eigenund Fremdmittel) entsprechen dem 1,4-fachen der langfristigen Aktiva.

Das langfristige Fremdkapital stieg im Wesentlichen durch die Aufnahme neuer Bankkredite von 68,9 Millionen Euro auf 278,2 Millionen Euro nach 212,7 Millionen Euro zum 30. September 2005. Der Anstieg der kurzfristigen Fremdmittel von 663,4 auf 724,1 Millionen Euro ist vor allem auf expansionsbedingt höhere Warenverbindlichkeiten sowie auf gestiegene Finanzverbindlichkeiten aus Verkaufsoptionen von Minderheitsgesellschaftern zurückzuführen.

Die bilanzielle Nettoverschuldung – Saldo aus liquiden Mitteln und verzinslichen Verbindlichkeiten – liegt zum Stichtag 30. September 2006 bei 145,3 Millionen Euro nach 74,0 Millionen Euro. Dies entspricht 9,1 Prozent der Bilanzsumme nach 5,2 Prozent zum Vorjahresstichtag.

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